Auf den Spuren Winnetous

Wandern im Nationalpark Paklenica

Im Nationalpark Paklenica haben wir nur einen kurzen Zwischenstopp gemacht. Wir waren auf dem Bluesun Paklenica Campingplatz. Der war eine Katastrophe. Dort waren wir aber auch nur eine Nacht. Am Morgen sind wir sehr früh zu unserer Wanderung aufgebrochen um dann mittags schon weiter nach Plitvice zu fahren. Aber für diese Wanderung hat sich der Zwischenstopp gelohnt. In Paklenica wurde viele Aufnahmen aus den alten Winnetou Filmen gedreht und es scheint ein Mekka der Winnetou Pilger zu sein. Es gibt dort sogar ein Winnetou Museum.

In jedem Fall waren wir froh, dass wir so früh losgewandert sind. Wir hatten den Park ganz für uns allein. Auf dem Rückweg kamen uns immer mehr Menschen entgegen und ein Parkplatz war kaum noch zu bekommen. Wir sind den Weg durch die kleine Paklenica Schlucht gewandert, bis zur Berghütte und von dort wieder zurück.

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Der Weg führte uns zunächst durch einen breiteren Teil der Schlucht an dem sich ab 11 die Touristen tummeln. Dieser Teil ist ein Traum für Kletterer, es gibt unzählige Kletterpassagen und ab mittags sind die Hänge voll mit Kletterern. Morgens ist es hier still und man hört den kleinen Fluss plätschern. Der Weg führt uns bald steil bergan. Da hat der Pelle riesen Spaß, weil er wieder klettern kann. Auf kleinen Plateaus bieten sich immer wieder tolle Ausblicke in die Schlucht.img_3095

Danach folgt wieder ein flacherer Abschnitt, der durch saftige Wiesen und einen kleinen Wald führt. An diesem Weg findet man immer wieder nette Lichtungen bei denen man in der Sonne am Fluss picknicken kann. Nach einer Weile kommen wir an eine Weggabelung, wo man zu einer Tropfsteinhöhle abzweigen kann. Der Weg von hier dauert noch mal eine knappe Stunde. Man sollte sich unbedingt vorher an der Park-Info über die Öffnungszeiten der Höhle informieren, da diese recht eingeschränkt sind und man am Ende den Weg ja nicht umsonst gemacht haben möchte.

Den Tag vor unserer Wanderung hat es geregnet und wir staunen nicht schlecht, als wir im feuchten Matsch den Abdruck einer Bärentatze finden. Ich muss gestehen, von nun an habe ich ein wenig Angst.

img_0493Bald kommen wir an der ersten Hütte vorbei. Diese ist nicht wirklich weit entfernt von der zweiten Hütte. Die Hütte hat aber leider noch geschlossen. Wir wollten unsere Rast aber sowieso an der großen Berghütte Paklenica machen. Diese Hütte bietet Übernachtungsplätze in Mehrbettzimmern, bei denen man sich am Besten einen Schlafsack mit nimmt. Die Paklenica Hütte ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen ins Velebit und auf die höheren Gipfel in der Umgebung. Wir geben uns allerdings mit dem Erreichen der Hütte zufrieden. Es ist mitlerweile 9 Uhr morgens und auf der Hütte erwacht langsam das Leben. Wir hatten uns einen Schnaps versprochen, aber dafür war es wohl noch zu früh. Also trinken wir Wasser und essen die mitgebrachten Stullen und machen uns nach kurzem Aufenthalt wieder auf den Rückweg. Es ist nämlich überraschend kalt dort oben.img_3092

In die kleinere Hütte weiter unten ist mittlerweile zum Glück auch Leben eingekehrt. Hier finden wir auch einen trockenen Platz in der Sonne und die beiden netten Ranger sind so nett und brühen uns einen frischen, starken Kaffee auf. Weil die beiden so nett sind, fragen wir sie auch nach der Bärentatze. Sie sagen, da sollten wir uns keine Gedanken machen, das wäre ein kleiner Bär, nur ca. 80kg, aber es würde sich schon anbieten den Hund an die Leine zu legen. Nur 80kg!!! Mini, quasi!!! Jetzt hab ich richtig Angst und der arme Pelle muss so lange an die Leine bis uns so viele Menschen entgegen kommen, dass sich selbst der zahmste Bär nicht mehr in die Nähe trauen würde.img_0494

Wie schon gesagt, auf dem Rückweg wird es immer voller. Als wir unten in der Schlucht ankommen ist es 11 Uhr und es wimmelt von Menschen. Ich würde wirklich jedem empfehlen sich zeitig auf den Weg zu machen um die Schönheit der Schlucht ganz in Ruhe genießen zu können.img_0491

Der Abbau im furchtbaren BlueSun Camp ist glücklicher Weise auch schnell gemacht und so sind wir schon gegen Mittag auf dem Weg zum nächsten Nationalpark. Dem Nationalpark Plitvicer Seen.

Wandern im Nationalpark Krka

Der Nationalpark Krka hat mehrere Eingänge und ist ziemlich abwechselungsreich. Im Prinzip umfasst dieser Nationalpark den Lauf des Flusses Krka. Am bekanntesten ist wohl der Teil mit den großen Krka-Wasserfällen und dieser ist tastächlich auch am beeindruckendsten, aber auch der andere Teil hat viel zu bieten. Dieser Teil ist der unweit Skardins. Man kann ihn entweder mit dem Boot von Skardin aus erreichen oder über den Haupteingang des Parks: Eingang Lozovac. Hier halten auch die meisten Reisebusse. Weiterlesen „Wandern im Nationalpark Krka“

Paddeln auf dem Fluss Mreznica

In der Region Karlovac fließen vier verschiedene Flüsse: Korana, Kupa, Mrežnica und Dobra. Die Mreznica fließt direkt am Camp Slapic vorbei und ist wunderschön. Wir wollten eigentlich eine Rafting Tour auf der Mreznica machen, aber leider hat kein Anbieter auf unsere Anfragen reagiert. Vielleicht bucht man sowas besser etwas weiter im Voraus. Der Tourismus in dieser Region steckt wohl einfach noch ein wenig in den Kinderschuhen. Weiterlesen „Paddeln auf dem Fluss Mreznica“

Weinwandern im Chianti

Weinwandern im Chianti

Wanderung ums schöne Volpaia

Wenn wir mal ehrlich sind, ist der Pelle kein Riesenfan von Sightseeing in Siena und Brunello in Montalcino kratzt ihn auch nicht besonders. Aber Weinwandern im Chianti findet Pelle wirklich super! Wir hatten keinen Wanderführer für die Toskana gekauft, deswegen habe ich mir folgenden vor Ort auf mein Kindle geladen: Weiterlesen „Weinwandern im Chianti“

Mont Saint Michel January

Mystischer Klosterberg

Camping am Mont Saint Michel

Unsere Nachbarin sagte uns vor unserem Urlaub: „Man streitet sich darüber, ob er zur Bretagne oder zur Normandie gehört. Mir ist das vollkommen egal, aber den Mont Saint Michel MÜSST ihr euch ansehen!“

Wir sind brave Nachbarinnen und taten wie man uns befahl. Wir sind besonders früh aufgebrochen, da für den Tag die höchste Flut des Monats angesagt war und wir den Mont Saint Michel gerne komplett vom Festland getrennt gesehen hätten, aber dafür hat die Flut leider nicht gereicht. Weiterlesen „Mystischer Klosterberg“

Camping am Utah-Beach

Campen mit geschichtlichem Hintergrund am Utah-Beach

Als wir beschlossen hatten in die Normandie zu fahren, habe ich direkt gesagt „Den D-Day Kram schau ich mir nicht an!“ Ich kann gar nicht sagen, warum ich das nicht wollte. Aber wenn man vor Ort ist kann man dem Thema eigentlich kaum ausweichen. Und ich bin froh, dass wir trotzdem hingefahren sind.  Weiterlesen „Camping am Utah-Beach“

Camping in der Normandie

Camping in der Normandie im Department Manche

Heute sind wir aus der Normandie zurückgekehrt. Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe sind wir Schönwetter-Camper. Deswegen waren wir im Januar in der Normandie nicht campen. Wir haben uns ein schönes, warmes Ferienhaus gemietet. Nichtsdestotrotz sind wir Camper im Herzen und kamen nicht umhin uns einige Campingplätze anzusehen um uns anzuschauen, wo man gegebenenfalls noch einmal im Sommer hinfahren kann. Das Campen im Sommer in der Normandie toll sein kann, steht für uns außer Frage. Es gibt eine Vielzahl von Campingplätzen, viele davon in unmittelbarer Nähe zu kilometerlangen Sandstränden. Weiterlesen „Camping in der Normandie“