Mystischer Klosterberg

Camping am Mont Saint Michel

Unsere Nachbarin sagte uns vor unserem Urlaub: „Man streitet sich darüber, ob er zur Bretagne oder zur Normandie gehört. Mir ist das vollkommen egal, aber den Mont Saint Michel MÜSST ihr euch ansehen!“

Wir sind brave Nachbarinnen und taten wie man uns befahl. Wir sind besonders früh aufgebrochen, da für den Tag die höchste Flut des Monats angesagt war und wir den Mont Saint Michel gerne komplett vom Festland getrennt gesehen hätten, aber dafür hat die Flut leider nicht gereicht. Und dennoch war es genau die richtige Entscheidung so früh loszufahren. In der Morgendämmerung tauchte nämlich dann auf einmal der Mont Saint Michel am Horizont auf, von Morgenebel umwabert und bot einen surrealen Anblick.

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Der Klosterberg schien über dem Land zu schweben. Den Mont Saint Michel das erste Mal zu erblicken war ein toller Moment.

Ein weiterer Vorteil war dass es nicht nur früh, sondern auch ein grauer Januar Morgen war. Wir hatten im Reiseführer gelesen, dass der Mont Saint Michel oft überlaufen ist und Millionen von Touristen über den kleinen Hügel geschleust werden. Wir waren fast die ersten dort und hatten den Klosterberg fast für uns allein.

Betritt man das Innere der Festung, kann man erahnen, was hier in der Hochsaison los ist. Ein Restaurant reiht sich an das nächste, dazwischen Souvenirläden und Freiluft-Bars. Da bekomme ich bei der Vorstellung wie sich hunderte Asiaten durch die Gassen drängen schon Platzangst. Zum Glück war an unserem grauen Morgen Anfang Januar alles leer und so habe ich zunächst einmal tief durchgeatmet. Dann haben wir uns durch die engen Gassen zum Kloster hochgearbeitet. Vorbei am Friedhof und einigen privaten Museen. Das Kloster habe ich mir leider nicht angeschaut. Ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis zur Kirche und einer musste ja auch beim Hund bleiben. So habe ich mir die 9€ Eintritt gespart. Hier aber einige Fotos die Sandra gemacht hat:

Klostergarten Mont Saint Michel

Kirche Mont Saint Michel

Nun aber auch noch ein paar Worte zum Camping am Mont Saint Michel: Direkt am Mont Saint Michel gibt keinen Camping Platz. Der nächste Camping Platz ist ca. 2km entfernt und bietet so gerade keinen Blick auf den Klosterberg. Der Campingplatz heißt wie der Berg selbst Camping Mont Saint Michel. Der Platz machte einen sehr gepflegten Eindruck. Neben Stellplätzen gab es auch einige Mobile Homes. Alles in allem lohnt sich der Platz schon, weil man kaum näher am Mont Saint Michel übernachten kann.

Mont Saint Michel mit Hund

Natürlich hatten wir auch am Mont Saint Michel unseren Pelle dabei. Hunde sind auf dem Klosterberg grundsätzlich erlaubt. Jedoch nicht in den Shuttle-Bussen die zwischen Parkplatz und Klosterberg fahren. Die Strecke vom Parkplatz bis zum Mont Saint Michel sind knapp 2 km und gut zu laufen. An grauen Januar Morgenden kann man den Hund unterwegs sogar frei laufen lassen. Ca. die Hälfte der Strecke ist Brücke. Im Kloster selbst, sind Hunde wie oben schon erwähnt auch nicht erlaubt, aber hier kann man sich ja abwechseln. Den Hund im Auto zu lassen, würde ich gerade im Sommer nicht empfehlen da kaum ein Parkplatz im Schatten war. Alles in allem lässt sich der Mont Saint Michel aber gut mit Hund machen.

Fazit: Unsere Nachbarin hat recht behalten. Der Mont Saint Michel ist ein MUSS, wenn man in der Region ist. Und ich empfehle jedem einen grauen Januar Morgen, da der Berg ohne viele Menschen wohl am mystischten ist.



Fritz-Berger.de


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Ein Gedanke zu “Mystischer Klosterberg

  1. Pingback: Camping in der Normandie – Rotten Wheel Estate

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