Camping in Istrien: Fazana und Brionische Inseln

Camping in Fasan mit Blick auf die Brijuni

An den Brijunischen Inseln kommt man in Istrien kaum vorbei. Und wie überall an der istrische Küste wird Camping hier groß geschrieben. Sobald man die slowenisch-kroatische Grenze überquert sieht man schon die ersten Schilder, die die Brijunischen Inseln ankündigen. Da wollte ich natürlich wissen, was sich dahinter verbirgt.  Tatsächlich sind die Brijunischen Inseln ein Tito-Graceland. Hier hat er es sich mit der kommunistischen Schickeria nett gemacht und eines muss man ihm lassen, die Gegend hätte nicht schöner sein können. Heute sind die Brijunischen Inseln ein echter Touristenmagnet. Wir waren in der Nebensaison dort und da war es gut auszuhalten, aber ich möchte nicht wissen, was dort im August los ist.

Von Fazana, einer kleinen Hafenstadt bei Pula setzte man zu den Brijunischen Inseln über. Bei Fazana gibt es einen der renommiertesten und größten Campingplätze von Istrien. Das Bi-Village. Dieser Campingplatz verfügt über 1.000 Stellplätze. Wir haben ihn selbst nicht besichtigt, aber den ewig langen Strand vom Wasser aus gesehen. Der Strand sieht wirklich super aus und man kann zahlreiche Plätze in der ersten Reihe ergattern. Mir wäre der Platz in jedem Fall zu groß, aber unser Reiseführer auf dem Boot meinte es wäre ein super Campingplatz.

Brionische Inseln Pelle mag Boote nicht  Brionische Inseln Camping 2

Zurück zu den Brionischen Inseln: Als wir in Fazana am Hafen ankamen (Parkplätze waren hier reichlich vorhanden) sprach uns direkt jemand an und „berat“ uns zu den verschiedenen Touren die zu den Brionischen Inseln angeboten werden. Es gibt eine offizielle Tour und jede Menge Anbieter für die inoffizielle Tour. Die inoffiziellen Touren fahren einen einmal um die Hauptinseln und an verschiedenen Nebeninseln vorbei. Diese Tour kann man bei zig verschiedenen Anbietern rund um den Hafen von Fazana buchen. Die offizielle Tour kann man ausschließlich an der Touristeninformation (direkt am Hauptanleger) buchen. Die Brionischen Inseln stehen unter Naturschutz und sind teilweise mitlitärisches Schutzgebiet und man darf nur die Hauptinsel unter bestimmten Vorraussetzungen betreten. Deswegen fahren die inoffiziellen Touren ausschließlich drum herum. Bucht man die offizielle Tour, darf man sich auch nicht frei auf der Hauptinsel bewegen, sondern bucht direkt eine Tour mit der Bimmelbahn dazu. Da wir, schon allein wegen des Hundes, keine Lust auf Bimmelbahn hatten, haben wir uns für die inoffizielle Tour entschieden. Im Nachhinein hätten wir aber vielleicht doch besser die offizielle genommen. Von Boot aus kann man einige nette Ausblicke auf Veli Brijuni erhaschen, aber ich glaube die Insel selbst ist einfach besser, wenn man auf ihr ist. Hier haben sich nämlich fast alle Tiere versammelt, die Tita jemals geschenkt bekommen hat. Dazu zählen unter anderem eine heilige Kuh von Indira Ghandi, diverse Schaufelhirsche und sogar ein Elefant. Bis auf den Elefanten laufen alle Tiere auf der Insel frei. Sich dieses mal anzuschauen wäre wohl eine Reise wert gegeben.  Die andere Möglichkeit die Insel zu besichtigen und etwas mehr Freiheit zu haben ist ein Aufenthalt im inseleigenen Hotel. Dieses soll aber unangemessen teuer sein. Hunde kann man übrigens auf beiden Touren mitnehmen.

Etwas, was ich erst vor Ort erfahren habe, was ich aber beim nächsten Mal in jedem Fall machen werde ist Folgendes: Die Hauptinsel hat einen Golfplatz. Hier kann man an der Touristeninfo ein Greenfee lösen. Damit kann man die Fähre zur Insel nehmen und dort Golf spielen. Der Platz sieht absolut super aus und auch hier quert einfach so eine Herde Schaufelhirsche die Fairways. Vom Boot aus konnte man keinen Menschen auf dem Platz sehen. Es sah wirklich aus, wie das ultimative Golferlebnis, auch wenn der Platz eher einfach sein soll. Aber Golfen auf den Brionischen Inseln scheint ein absoluter Geheimtip zu sein.

Fazit: Auch wenn die Brionischen Inseln ein Touri-Spektakel sind, lohnt sich ein Ausflug in jedem Fall. Ich würde trotz Bimmelbahn die offizielle Tour empfehlen oder aber, wenn ihr golft, auf jeden Fall dort Golfen gehen.

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Ein Gedanke zu “Camping in Istrien: Fazana und Brionische Inseln

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